Kranmontierte Vibrationsrammen stellt eine spezialisierte Methode zur Tiefgründungseinbringung dar, bei der oszillierende Vibrationshämmer von Kransystemen aus eingesetzt werden, um Pfähle in den Boden zu rammen. Dieses Verfahren kombiniert die mechanische Wirkung hochfrequenter Schwingungen mit der vertikalen Kraft des Krans, wodurch eine kontrollierte Pfahleinbringung durch verschiedene Boden- und Gesteinsschichten ermöglicht wird. Der Vibrationsmechanismus arbeitet mit Frequenzen von typischerweise 10 bis 80 Hertz, was die Mantelreibung um den Pfahlschaft durch temporäre Verringerung der Bodensteifigkeit reduziert und es ermöglicht, dass Schwerkraft und Kranlast den Pfahl effizienter als bei reinem Schlagrammen vorantreiben. Diese Technik hat sich zu einer Schlüsselmethode im modernen Geotechnikbau sowohl an Land als auch offshore etabliert und bietet eine leisere sowie umweltverträglichere Alternative zu herkömmlichen Diesel- oder Hydraulik-Schlagrammsystemen.
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