Hohlbohrschnecken stellen eine kritische Methode bei der Mikropfahlinstallation dar und bieten spezialisierte Bohrfähigkeiten zum Erstellen von Bohrlöchern in komplexen geotechnischen Bedingungen, in denen herkömmliches Pfahlrammen oder Standard-Bohrtechniken ungeeignet sind. Diese Werkzeuge sind integraler Bestandteil des Mikropfahlverfahrens, eines Tiefgründungsystems, das kleine Durchmesser, hochbelastbare Pfähle mit typischerweise 150 mm bis 300 mm Durchmesser nutzt, um Bauwerkslasten durch schwache oder kontaminierte Böden in tragfähige Schichten zu übertragen. Hohlbohrschnecken funktionieren durch Rotation bei gleichzeitigem Vorschub durch das Bodenprofil, wobei der hohle Kern das gleichzeitige Vorrücken des Bohrgestänges und die Installation von Verrohrungen ermöglicht. Dies ermöglicht die kontrollierte Platzierung von Strukturelementen und Verpresssäulen, die den Gründungsanker bilden.
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